Franz Maier

Hilfsarbeiter. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1886    † 1943

 

Lebenslauf

Franz Maier wurde am 2.8.1886 in Lilienfeld (Niederösterreich) geboren. Er war Hilfsarbeiter in Leobersdorf. Von 1920 - 1932 war er Mitglied der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreich.

Mitglied einer kommunistischen Widerstandsgruppe

Franz Maier war Mitglied einer kommunistischen Wider­standsgruppe in der Enzesfelder Metallwarenfabrik.

Widerstand, Verhaftung, Todesurteil

Am 11. 3. 1942 wurde Franz Maier verhaftet und am 11. 11. 1942 gemeinsam mit Karl Pansky, Josef Fleischmann, Leopold Hörbinger, Ladislaus Kiss, Anton Heřmann und Anton Heilegger (alle hingerichtet) zum Tode verurteilt. Am 15.2.1943 wurde er im Landesgericht I in Wien hingerichtet.

Aus dem Urteil

„Die Angeklagten (…) haben im Gau Niederdonau insbesondere durch Eingliederung in einen organisatorischen Zusammenhalt (…) auch durch das Bestreben, mit Hilfe von Schriften Einfluss auf die Masse zu gewinnen, den Kommunismus gefördert. Sie werden deshalb ein jeder wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt.“

Mahnmal, Benennung einer Verkehrsfläche nach Franz Maier

Sein Name steht am Mahnmal auf dem Friedhof von Leobersdorf-Wittmannsdorf; eine Verkehrsfläche in Leobersdorf ist nach ihm benannt (Franz-Maier-Gasse).

Grab am Friedhof Leobersdorf

Ursprünglich Gruppe 40. Am 17. 10. 1945 exhumiert nach Friedhof Leobersdorf.

Quelle

Willi Weinert,"Mich könnt ihr löschen, aber nicht das Feuer", Sternverlag, 4. Auflage, Wien 2017 - Biografien der im Wiener Landesgericht hingerichteten WiderstandskämpferInnen


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